Nach einer umfangreichen Modernisierung des Schießstandes mit elektronischen Anlagen für Luftwaffen und Kleinkaliberwaffen wurde augrund der nun optimalen Trainingsmöglichkeiten im Jahr 2003 das Leistungszentrum des Salzburger Sportschützenverbandes gegründet. 2006 wurde es dann zum 1. Leistungszentrum des Österreichischen Schützenbundes erhoben.

 

Über das Leistungszentrum können talentierte Sportschützen und -schützinnen der umliegenden Vereine des Innergebirgs (vorrangig aus dem Pinzgau und Pongau) dank eigener Mittel in den olympischen Schießdisziplinen besonders ausgebildet und gefördert werden. Die im Leistungszentrum organisierten Sportler treten bei Wettkämpfen je nach Nominierung für ihre Stammvereine oder dem Landesverband an.

 

Das Leistungszentrum bedient sich der Anlage der Schützengilde Zell am See, ist sonst jedoch komplett autark und ähnlich einem Verein organisiert. Seit 2019 ist Ing. Georg Schachner aus Maishofen als Leiter für den geordneten Betrieb des Leistungszentrums verantwortlich.

 

Über das Leistungszentrum werden vor allem Trainings unter fachlicher Anleitung organisiert. Das Leistungszentrum greift dabei auf speziell geschultes Personal zurück. Geprüfte Trainer und Instruktoren leiten regelmäßig die Trainingseinheiten.

 

Die erreichten sportlichen Erfolge seit 2003 bestätigen den von der Zeller Trainerlegende Franz Wenger eingeschlagenen Weg. Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften, Weltrekorde und Olympiateilnahmen konnten binnen weniger Jahre bejubelt werden.

 

Aktuell findet sich ein Mitglied des Leistungszentrums im Nationalkader Kleinkalibergewehr des ÖSB: Gernot Rumpler aus Mittersill.

 

Das Leistungszentrum

Weltklasseschütze Gernot Rumpler vom priv. k.u.k. Schützenverein Mittersill ist derzeit das Aushängeschild des Leistungszentrums